
Das BTC CD-ROM von 1998 ist ein besonderes Laufwerk mit Schublade und einer Klappe. Öffnet man das Laufwerk, dann klappt die Schubladenklappe (mit Aufdruck: 20x max) herunter und die eigentliche Schublade fährt heraus.

BTC war ein Hersteller von optischen Laufwerken Ende der 1990er und verkaufte solche Laufwerke zwischen 1998 und 1999. BTC war damals ein günstiger Hersteller aus Taiwan für optische Laufwerke. Leider war die Qualität auch oft einfach und diese Laufwerke waren sehr laut.
- Hersteller: BTC (Taiwan)
- Modell-Nr.: BTC BCD 20XB CD-ROM-Drive
- Bezeichnung:
CD-ROM Drive 20X Speed IDE CD ROM Drive - Typ: Optisches Laufwerk
- Laufwerkstyp: CD-ROM (kein Brenner)
Wikipedia-Link zu CD-ROM-Laufwerken - Format / Größe: 5,25″
- Medien-Aufnahme: Schublade (Tray Type) mit Frontklappe
- Medien: Liest CD-ROMs und die meisten gebrannten CD-R-Rohlinge, aber nicht alle
- Geschwindigkeiten: (Data Transfer Rate)
CD Lesegeschwindigkeit: maximal 20-fach - Datenrate: max. 3.000 KB/s (20x 150 KB/s)
- Wikipedia-Link zu optischen Laufwerken
- Schnittstelle: ATAPI / E-IDE
Wikipedia-Link zu IDE / PATA / ATA / ATAPI - Besonderheit:
einfaches „Loc-Cost“ Laufwerk, leider oft auch sehr laut

- Beiliegende Software:
wurde meistens mit Nero Burning ROM OEM-Version ausgeliefert
Wikipedia-Link zu Nero Burning ROM - Beliegende Medien:
hier: keine - Buffer Capacity: keine Angabe
- Anschluss: ATAPI mit wahrscheinlich UltraDMA/33, max. 33,3 MB/s
- Unterstützte Formate:
CD-ROM, CD-Audio und meistens:
CD-DA, Mixed-Mode, CD-I, VCD, Photo-CD, CD-Extra, CD-Text, CD-R, CD-RW, Single/Multi-Session, Karaoke-CD, I-Trax, E-CD - Jumper-Konfiguration:
Ausrichtung: [ : : : ] ⮕ [40-poliger IDE-Stecker]
[ ▉ : : ] = Cable Select für Master/Slave (spezielles IDE-Kabel nötig)
[ : ▉ : ] = Device1 = Slave (zweites Laufwerk)
[ : : ▉ ] = Device0 = Single oder Master (einziges oder erstes Laufwerk)
CS = Cable Select
SL = Slave
MA = Master - Unterstützt: lt. Hersteller
DOS, Windows 95, 98, Me, 2000, NT und Windows XP
ist aber bis heute kompatibel bis Windows 11 und praktisch alle Linux-Distributionen - Erscheinungsdatum: 1998
- Einführungspreis: unbekannt, wahrscheinlich 120 bis 180 DM
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Unverändert bis heute die ATAPI-Anschlüsse auf der Rückseite. Ganz rechts der Stromanschluss, in der Mitte der 40-polige IDE / ATAPI Anschluss für Daten an das PC-Mainboard. Links daneben die drei Steckbrücken (Jumper) zum Konfigurieren von Master/Slave.

Ganz links der Audio-Anschluss zum analogen Auslesen von Audio-CDs. Über ein kleines graues Kabel wurden diese Daten direkt an die Soundkarte übertragen und dann über die Lautsprecher die Musik abgespielt., ganz unabhängig vom Betriebssystem oder dem PC-Mainboard.

An der Vorderseite links der klassische Anschluss für Lautsprecher, die grüne LED, ein Lautstärkeregler als Drehrad. Rechts zwei Knöpfe zum Abspielen von Audio-CDs mit den Funktionen Play, Forward, Stop und CD-Auswurf.
